Völlerei - eine Todsünde?

Mitnichten, da irrt der Katechismus gewaltig. Jedenfalls wenn es sich um dieses delikate T-Bone-Steak handelt. Zarte 700 Gramm für satte 11 Euro, und das beim Discounter. Eben Genuß in Massen. Für mich als Freund fleischlicher Gelüste der absolute Traum. Dazu gab es eine große Folienkartoffel mit Sour Creme, lecker Steak-Soße und, natürlich, einen Tupfer Salat. Ernährung sollte schließlich ausgewogen sein. Letzteren mußte ich dann aber doch liegen lassen, aus Gründen der Magendurchbruch-Prophylaxe. Das hätte ich dann nur noch mit einem Underberg geschafft. Der war aber leider leer. Es ging wirklich gar nichts mehr. Und da habe ich mir gesagt: Gesundheit geht vor. Ganz im Sinne des Katechismus :-)

Das große Fressen

 

Das perfekte Dinner                           Kurz vor dem Magendurchbruch

Mit ABC tut`s nicht weh

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Und die sind in diesem Fall gegeben. Denn bei dieser Chili-Sorte handelt es sich um die schärfste der Welt. Sie heißt Bhut Jolokia (”Geisterchili”) und steht seit 2007 im Guiness Buch der Rekorde. Im Internet findet man zum Thema Verarbeitung immer die gleichen Warnhinweise: Haushaltshandschuhe (Einmalhandschuhe aus dem Krankenhaus sind wohl zu dünn) und Augenschutz. Zudem las ich in Foren Einträge, in denen von schlimmen Augenreizungen berichtet wurde, als zum Trocknen ein Umluftherd bei geschlossenem Fenster benutzt wurde. Die Wirkung muss CS-Gas sehr nahe gekommen sein. Das hat seine Gründe: Tabasco Sauce hat beispielsweise einen “Brennwert” von 5000 Scoville-Einheiten, Bhut Jolokia hingegen kann einen Schärfegrad von 1 Millionen Einheiten erreichen !!!!

“Geisterchili” Bhut Jolokia

Scoville-Einheiten drücken den Capsaicin-Gehalt in einer Chili aus, der Stoff, der das Brennen auslöst. Sie beschreiben die Anzahl nötiger Wassertropfen, um die Schärfe zu neutralisieren, im Falle des Geisterchilis eben rund 1 Millionen. Wie gut, dass es zur Bewältigung solcher Naturgewalten inzwischen ABC-Masken aus russischen Beständen für 3,50 Euro im Internet gibt :-) Den Rest des Eintrags lesen »

Sonne, Sand und Dosenbier

Hach, was war das für ein schöner Urlaub!!! Blauer Himmel, durchschnittliche 27°C, lange feinkörnige Strände, klares Wasser bis zum Grund, ein schönes Hotel mit drei Pools und gutes Essen. Was will man mehr? Das Ende der Hauptsaison war auch sehr angenehm, es war nicht leer aber auch nicht überfüllt. Genau nach meinem Geschmack. Und Alcudia im Norden von Mallorca war definitiv eine gute Wahl, wie ein Ausflug in die Sauerkraut-Hochburg EL Arenal zeigte.

Cala Rajada

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Die Regenbogen-Hecke

Ortswechsel von Eden nach Balkonien. Die 14 Chili-Pflanzen der Sorte NuMex Twilight haben es mir echt angetan. Die kleinen Schoten sind nicht nur richtig schön scharf (Grad 7 von 10), sondern haben bis zur Reife auch eine schöne Farbpalette zu bieten: von lila über gelb und orange bis sie schließlich rot werden. Ich bin von den ca. 30 cm hohen Pflanzen so begeistert, dass ich die Anzahl im nächsten Jahr verdoppeln werde.

NuMex Twilight

Juhuu, wir fahren nach Al-Qaida!!

Äähhh, oder wie hieß das noch gleich? Ach ja, richtig: Alcudia. Auf Mallorca. Wir haben gebucht, starten aber erst im frühen Herbst, um uns von einer relaxten Gartensaison zu erholen. Ich freue mich schon wahnsinnig, das 17. Bundesland endlich mal näher kennenzulernen. Ganz undeutsch haben wir uns für die Briten-Hochburg im Norden der Insel entschieden. Wir haben schließlich kulturelle Ansprüche.

Eins ist aber ganz sicher: Ein Abend ist für ein Gelage auf der Schinkenstrasse im Oberbayern in El Arenal reserviert. Eimersaufen, gröhlen, auf den Tischen tanzen und anschließend zum Miss-Wet-T-Shirt-Contest. Ich will nämlich nicht feiern, sondern eskalieren. Das wird bestimmt bombig (hoffentlich nicht im wörtlichen Sinn). Mal sehen, wo ich meine Süße in der Zeit parke. Aber mit Schuh-Shopping und Frisörbesuch bekomme ich das schon irgendwie hin :-)

Vielleicht kommt sie ja auch einfach mit.

Paradiesische Zustände

Nachdem der Pfirsichbaum im letzten Jahr eine kreative Pause eingelegt hat, herrscht in diesem Jahr wieder ein paradiesischer Erntezustand. Mehrere Obstkisten voll haben wir von den saftigen und leckeren Früchten geerntet. Bei sonnigem Wetter war der ganze Garten von Pfirsichduft erfüllt. Eine wahre Freude. Bei der Verwendung sind wir äußerst vielseitig: Das Eden-Küchen-Team zaubert Pfirsich-Royal-Konfitüre (mit Sekt), Pfirsichlikör, Pfirsich-Limes und Chili-Hot-Sauces - natürlich mit Pfirsich. Da sind die Vorräte für ein Jahr gesichert. Bleibt nur zu hoffen, dass der Gute im nächsten Jahr nicht wieder schwächelt.

Mega-Ernte

Lohn für die Arbeit

Schon im ersten Jahr hat sich die Plackerei bei der Anlegung des Beetes mit den 250 kg Sand und den 25 Lavendelpflanzen gelohnt: Duft und Anblick sind betöhrend. Das finde nicht nur ich, sondern anscheinend auch sämtliche Bienen, Hummeln und Schmetterlinge aus der Umgebung. Tagsüber herrscht reger Flugverkehr, ca. 20 Flieger befinden sich immer zeitgleich im Beet. Die sind glücklicherweise gut koordiniert, so dass ich mir die Kosten für einen professionellen Fluglotsen sparen kann. :-)

p1000574klein.jpg Den Rest des Eintrags lesen »

Prince Michael III

Der Tod von Michael Jackson hat mich im ersten Moment ziemlich umgehauen. Nicht, dass ich ein großer Fan gewesen wäre. Aber er hat mich in meiner Jugend musikalisch begleitet. Meine erste Musik-Kassette war von Modern Talking, die zweite von Michael. Und Billie Jean, Smooth Criminal und der Moonwalk sind ungeschlagen. Die Live-Auftritte schau ich mir auch heute noch gerne bei YouTube an. Ein Grund für den König von Eden, dem King of Pop zu huldigen. Von daher gab es eine Namensänderung. Die neu gepflanzte Rambler-Rose “Bobbie James” wurde auf ”Prince Michael III (formerly known as Bobbie James)” umgetauft. In Anlehnung an die beiden Söhne Prince Michael I und II. Die Rambler-Rose ist eine sehr raumeinnehmende Pflanze. In den nächsten Jahren wird sie den Apfelbaum erklimmen und ganz Eden überragen. Ich denke, das wird dem King gerecht :-) Den Rest des Eintrags lesen »

Zurück im Paradies

Die anstrengenden Prüfungswochen sind nun vorbei, auch dieses Semester ist geschafft. Für Eden hatte ich daher wenig Zeit, doch nun genießt “unser Paradies” wieder meine volle Aufmerksamkeit. Und zum Bloggen werde ich jetzt auch wieder kommen. In der Zwischenzeit gab es einige Bewegung im Garten, die Berichterstattung ist zwar etwas zeitversetzt, deshalb aber nicht weniger interessant. Los geht`s.

Strawberry fields forever

Sie fühlten sich vernachlässigt, und das zu Recht. Ich hatte ihnen keine große Beachtung mehr geschenkt, da die Ernten in den vergangenen beiden Jahren wegen gefräßiger Insekten sehr mau ausgefallen waren. Zwei Reihen Erdbeerpflanzen mussten sogar meinen Himbeeren weichen. Um so positiver bin ich in diesem Jahr überrascht: Leuchtend rot und nahezu in Ruhe gelassen von den Krabbeltieren präsentieren sich die leckeren Beeren. Und erreichen damit ihr Ziel: Nun haben sie wieder die volle Aufmerksamkeit von “Papa”. Mmmh, lecker. Weitermachen! Den Rest des Eintrags lesen »

Asche zu Asche

Es muss ein Tod a la Stalingrad gewesen sein. Alleingelassen, festgewurzelt, erfroren. Mitten im Kölner Winter. Das ist grausam. Die Wiederbelebungsversuche im Frühjahr mit Sonne, Wasser, Luft und Liebe waren erfolglos. Was blieb war die Nulllinie. Die Bayernfeige Violetta wurde nur zwei Jahre alt. Anders als unter der Regentschaft von King Corn  habe ich den Abschied möglichst würdevoll gestaltet. Der Geistliche vom Orden der Violettaner fand einfühlsame Worte und unter dem Gemurmel der Rosenkranzgebete waren die Mahlgeräusche des Häckslers für alle Trauergäste einigermaßen erträglich. Liebe Violetta, ich vermisse dich und werde würdigen Ersatz finden. Das verspreche ich dir! Amen

Würdevolles Begräbnis

Im Namen der Pfingstrose

“Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.” (Apostelgeschichte 2,2-4)

In meinem Eden kommen die Flammen von unten. Und die Sprache dieser Blütenpracht ist auch international. Dafür braucht man keine Worte. DOHMANN-BLOG.de wünscht allen Lesern ein frohes Pfingstfest.

Pfingstrose

Wer suchet der findet

In Eden gab es schon immer viel zu entdecken. Doch nun hat meine Süße ein paar zusätzliche Kollegen aktiviert. Die sind teilweise gar nicht so einfach zu finden. Und das ist gut so, denn dadurch wird Eden noch viel spannender. Dezent verteilt und leicht versteckt. Kurz gesagt: ” Soooo süüüüß!” :-) Den Rest des Eintrags lesen »

Rendezvous mit Fr. Schönemann

Kürzlich sind drei neue Ladies in Eden eingezogen, unter ihnen Frau Schönemann. Die Himbeeren fühlen sich in Eden schon sichtlich wohl. Und weil ich ein schlauer Fuchs bin, habe ich drei zu unterschiedlichen Zeiten tragende Sorten eingeladen. Ich freu`mich schon. Den Rest des Eintrags lesen »

First kill it then grill it

Den Spruch habe ich auf einem T-Shirt in einem Katalog gesehen. Fand ich irgendwie witzig. Wenn ich noch 20 wäre, hätte ich es mir glatt gekauft. Aber das bin ich nun mal nicht mehr. Eigentlich brauchte ich nur eine coole Einleitung für mein Grill-Statistik-Projekt. Den Rest des Eintrags lesen »