Die Pubertät von Sugar Baby & Co

Als Pflanzen-Papa bin ich richtig stolz auf meine Mädels aus dem Süden. Eine erste zarte Weiblichkeit zeigt sich.  Die Wassermelone “Sugar Baby” und die Zuckermelone “Charentais” haben die Geschlechtsreife erreicht - und lassen umgehend einen Haufen beflügelter Typen an sich ran. Der Horror eines jeden Erziehenden, aber in diesem Fall ist schwanger sein cool und ich erteile meinen Segen.

 Außerdem habe ich einen großen Vorteil bei meinen ansonsten ruhigen Mädels: Nachts abhauen um sich von Tokio-Hotel-Androgyn-Bill nach dem Konzert die Jungfräulichkeit nehmen zu lassen, auf Parties bis zum Koma saufen, Drogen einwerfen oder Make-Up in der Drogerie klauen, weil das ganze Taschengeld für Handy und Klingeltöne draufgegangen ist, gibt es in Eden nicht. Und das trotz Summerhill-Methoden.

Als Verabtwortlicher bin ich die Sache von Anfang an ganz entspannt angegangen: Entwicklung soll man schließlich nicht aufhalten. Von daher konnten die Mädels machen, was sie wollten. Papa hat sogar regelmäßig das Beet aufgeräumt, Unkraut gezupft und den Boden aufgelockert. Wie man sieht, hat es ihnen nicht geschadet.

Das Ergebnis antiauthoritärer Erziehung bei Sugar Baby: Zwar noch behaart, aber die Entdeckung des Damenrasieres ist mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit  :-)

Wassermelone Sugar Babe

Ganz ohne Regeln geht es dann aber doch nicht: Regelmäßiges Trinken vom guten Kölner Wasser ist Pflicht. Auch die Annäherungsversuche von Charentais zum Maschendrahtzauns jenseits des Wegs musste ich bremsen, weil Fußgänger eine Gefahr des Zertretens darstellen. Aber das kann man sich ja merken: Regelmäßig trinken und das Zimmer nicht verlassen. :-) Mädels, ihr seid toll!

Zuckermelone Charentais

 

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