Das Paradies im Wandel

Das war mal ein durch und durch erfolgreiches Wochenende. Dank des schönen Wetters und helfender Hände haben wir eine ganze Menge geschafft. Es war ein beflügeltes Arbeiten, da wir nun erstmals die Gartengestaltung selber in die Hand nehmen.

Los geht`s

Mein persönliches Hauptanliegen für den Samstag war die Entfernung des Wegs, der parallel zur Rasenfläche verlief. Die Menge der unkrautanziehenden Beete stört uns, so dass wir die Grünfläche erweitern wollen. Den Weg zu entfernen war gar nicht so schwierig, da der Beton in den Fugen über die Jahre brüchig geworden war und ich mit einem Brecheisen bestens klar kam. Äußerst hilfreich war auch die Entsorgung des Schutts durch meine Eltern, da wir als fahradfahrendes Volk da schnell an unsere Grenzen stoßen.

Der Weg soll weg           Die Platten sind schon mal geschaft           Die Begrenzungen sind ausgebuddelt

Nachdem der Weg verschwunden war ging es an das Umsetzen der Pflanzen aus dem Beet, in dem die Hecke und im Frühjahr der Teich angelegt werden sollen. Die meisten Pflanzen fanden einen anderen Platz im Garten, einige landeten auf dem Kompost.           

Platzmachen für die Hecke    Umpflanzung, bevor der Rasen kommt    Ein letztes Umgraben für die Hecke    Der letzte Schliff

Ein Dorn im Auge war uns die Süßkirsche vor dem Komposthaufen: Sie war schwach und sah nicht gesund aus. Mit vereinten Kräften haben wir sie aus dem Boden gerissen, was glücklicherweise leichter als gedacht ging. Ihren Platz nahm das winterharte Feigenbäumchen ein, das ich im Frühjahr an anderer Stelle zu dicht zwischen zwei Bäume gepflanzt hatte.

RIP Süßkirsche    Loch der ehemaligen Süßkirsche    Harte Arbeit    Die Feige an ihrem neuen Platz

Meine Eltern kamen zu einem Kurzbesuch vorbei und schenkten uns eine Leiter. Eine super Sache, da wir bisher ohne waren. So konnten wir endlich mal den Haselnußstrauch von oben schneiden. Der hatte immer ziemlich bescheuert nach Irokese ausgesehen, da wir nur die Seiten schneiden konnten.

    Leiter-Spende          Kompostgerechte Verarbeitung des Haselnuß-Schnitts          Köpfen des Rhododendrons

Der vorher-nachher-Effekt macht zufrieden: Die Hecke kann kommen. Das Teich-Projekt ist für den nächsten Frühling geplant.

Momentaner Zustand mit unschönem Blick              Das Tagwerk ist vollbracht

Nach getaner Arbeit haben wir uns und unsere fleißigen Helfer mit einem gemütlichen Grillerchen, Bier, Tequila und Vodka belohnt. Gegen 1 Uhr haben wir uns auf die Schlafcouch fallen lassen, die Anstrengungen des Tages kamen durch. Auch wenn es Spaß gemacht hat, körperliche Arbeit sind wir nicht wirklich gewohnt.

Päuschen    Grillerchen am Abend    Der vegetarische Grillgott    Gemütliche Runde

Am Sonntag ging`s dann nach einem Käffchen direkt weiter. Den Kater haben wir weitesgehend ignoriert. Auf dem Programm stand das Anlegen eines Beetes zum Nachbarn hin. Er hatte vor ein paar Tagen einen Busch neben seiner Laube entfernt, so dass ein großes Loch mit guter Einsicht entstand. Dieses werden wir mit verschiedensten Sträuchern, beispielsweise hochwachsende Spiräen, schließen.

              Ein größeres Beet für Büsche soll angelegt werden, um das Loch zum Nachbar zu stopfen.            Fertig, jetzt fehlen nur noch Begrenzungssteine und Büsche

In das Randbeet habe ich einen Weg gelegt, damit wir die Sträucher auch von hinten schneiden können. Praktisch war, dass ich die Platten des zuvor entfernten Wegs verwenden und somit Lagerfläche einsparen konnte. Jetzt fehlen nur noch Begrenzungssteine zum Rasen hin und ein bißchen Erde zum Auffüllen. Dann kann gepflant werden. Auf die Baumscheibe werden wir Rasen sähen.

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